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Dienstag, 24. August 2010

Borderline-Gedicht

Das folgende Gedicht ist allen Bordis
gewidmet, die unter sich selber leiden
und sich nach Veränderung sehnen.

Ich wünsche mir, nein, ich bitte euch,
dass ihr euch Hilfe sucht und mit der
ganzen Problematik nicht allein bleibt.

Weitere Infos und Hilfeadressen gibt es u.a. hier:

http://www.borderline-netzwerk.info/

http://www.dbt-netzwerk-westfalen.de/


!VORSICHT TRIGGERGEFAHR!


Borderline- Leben auf der Grenzlinie

ist schwer zu beschreiben,
diese ständigen Gefühle, die sich aneinander reiben,
die gegensätzlicher nicht sein können, nicht zueinander passen
- kannst dich nicht auf dich selbst verlassen, weil du nicht weist,
wie du gleich wieder tickst, wie du drauf bist oder ob du verrückst
in deinem Sein, dissoziierst und dich in dir selber verlierst.

Du drohst, zu zerfallen, hast keinen Gefallen an dir selbst
und am Leben, hast nichts zu erwidern, nichts zu geben.
Du denkst, du wirst gleich ausgelöscht, nimmst dich nicht mehr
wahr,
du bist da, doch alles ist plötzlich so unwirklich!

Ein Leben in Extremen, schwarz oder weiß, entweder – oder
alles oder nichts, gut oder böse.
Gegensätzliche Gedanken, Werte, Einstellungen, sind gleichzeitig
aktiv- und machen dich wahnsinnig, sind nicht zu stoppen,
wollen dich zerreissen, diese Monster in dir drin.

Du fühlst dich echt alleingelassen, es macht keinen Sinn,
dieses Leben auf der Grenze, immer kurz vor dem Absturz,
kurz vor dem Fall.
Du wartest irgendwie schon auf den großen Knall.

Wohin mit den Ängsten, die nach dir greifen,
du möchtest doch eigentlich wachsen, reifen,
streckst dich aus nach wahrem Leben,
doch neben dem Hunger nach Leben lauert
gleichzeitig der Tod, dieser Schmerz in deiner Seele,
diese Not.

Du versuchst ihr zu entkommen, hast schon die Klinge zur Hand
genommen, um dich zu ritzen, dich zu schneiden und so den noch
größeren Schmerz zu vermeiden.
Versuchst, das Kind in dir zu schützen, wird es nützen?

Nur du selbst hörst deine Seele schrein, wann wird das endlich zu
Ende sein, dieses Leben mit Borderline???

Freitag, 20. August 2010

What if...?!

Dieses Gedicht habe ich irgendwann letztes Jahr geschrieben,
als mir mein Leben vorkam wie eine unendliche Wüste
und wo Gott mir gezeigt hat, dass auch Wüstentage ihre
Berechtigung haben... :)

What if


your destiny is
to be a flower
in the desert

waiting for blooming
within hard circumstances

hard conditions to grow:
less rain
much sun
hot days cold nights

with nothing but sand
surrounding you

What if

this is the place
God planted you into?

could you say
‘yes’
to your place?

or would you try
to plant yourself
into another place

maybe where soil
is more fruitable?

do you believe
God gives you
everything you need?

even in the desert?

you should
think about it
and ask God

if you’re unsure
about your place

and then ask him
to give you his peace

and you should
never forget

that God loves you
with an everlasting love!

Desert Rose

Hier ein wunderschönes Lied.

Hier finde ich mich wieder und du vielleicht auch.


Desert Rose (by Whiteheart)

Lost in a windswept land

In a world of shifting sand

A fragile flower stands apart



There on a barren ground

Feel like the only one

Trying to serve Him with all your heart



And you wonder, wonder

Can you last much longer?

This cloud you are under

Will it cover You?



Desert Rose, Desert Rose

Don’t you worry, don’t be lonely

Heaven knows, heaven knows

in a dry and weary land a flower grows

His desert rose, his desert rose



Sometimes holiness,

Can seem like emptiness

When you feel the whole world’s laughing eyes



If it’s a lonely day

Know you’re on the Father’s way

He will hear you when you cry



And he will hold you, hold you

Your Father will hold you

He will love you, love you

for the things you do




Desert rose, desert rose

don’t you worry, don’t be lonely

Heaven knows, heaven knows

In this dry and weary land a flower grows

His desert rose, his desert rose

Wüstenleben

Vielleicht kommt dir dein Leben manchmal wie eine Wüste vor.

Irgendwie unwirklich. Was soll hier wachsen?

Du fühlst dich ausgetrocknet und leer.

Mir geht es jedenfalls oft so.

Dann will ich dir sagen:

Auch in der Wüste gibt es Leben.

Wachsen Pflanzen.

Und blühen.

Du zweifelst und denkst, es sei doch alles sinnlos?

Sei unbesorgt.

Gott, der dich schuf,

er lächelt

und er sorgt auch dafür, dass es in deiner Wüste blüht!